FRAGEN & ANTWORTEN

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FRAGEN & ANTWORTEN

Neurochirurgische Erkrankungen sind selten, daher unbekannt und oft sehr beängstigend für die Betroffenen. Gerne nehmen wir uns im Rahmen eines persönlichen Termins ausreichend Zeit für eine umfassende und seriöse Beratung aber auch um alle Fragen zu beantworten. Zusätzlich haben wir einige Antworten auf häufig gestellte Fragen in Bezug auf unser spezielles Behandlungsangebot der endoskopischen und minimal invasiven Neurochirurgie zusammengestellt.

F: Was bedeutet minimal invasive Neurochirurgie?

A:Minimale Invasivität ist ein Grundprinzip der modernen Neurochirurgie und bedeutet die Realisierung des best möglichen chirurgischen Ergebnisses auf die schonendste und sicherste Weise. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine umfassende Behandlungsstrategie, deren vornehmliches Ziel es ist, für alle neurochirurgischen Erkrankungen eine individuelle, auf den jeweiligen Patienten optimal abgestimmt Behandlung anzubieten.

F: Wie erreicht man minimale Invasivität in der Neurochirurgie?

A:Minimale Invasivität wird in der Neurochirurgie vor allem durch Reduktion des zugangsbedingten Traumas in Form von individuellen und oft sehr kleinen Schädelöffnungen erreicht. Dazu sind mordernste Techniken in Planung und Durchführung von Operationen notwendig. Durch eine optimale radiologische Diagnostik können winzige Details im Schädelinnenraum dargestellt und so Operationen realitätsnah simuliert und ggf. feinjustiert werden.

F: Was ist Schlüsselloch-Neurochirurgie?

A:Zugänge zum Gehirn und der Wirbelsäule können konsequent auf den wesentlichen Bereich reduziert werden. Oftmals sind die Schädelöffnungen (Kraniotomie) daher nicht mehr grösser als ca. 1,5 x 2 cm. Man spricht deshalb auch von „Schlüsselloch-Chirurgie“. Es geht also um die Grösse und nicht um die Form der Kraniotomie.

Das Schlüsselloch-Prinzip besagt, dass auch durch eine sehr kleine Öffnung, wie bei einem Schlüsselloch in einer Tür, weiter entfernte, deutlich grössere Gegenstände, z.B. die der Tür gegenüberliegende Wand und dort sich befindende Gegenstände wie ein Schrank, vollständig zu sehen sind.  In der Neuriochirurgie geht es natürlich nicht nur darum etwas zu sehen, sondern eben auch zu entfernen. Auch das geht über solche kleinen Zugänge, erfordert aber entsprechenden Erfahrung und Instrumente.

F: Was bedeutet Endoskopische Neurochirurgie?

A:Endoskope sind spezielle Linsenoptiken, die bei Neurochirurgischen Operationen zur Betrachtung und Ausleuchtung tiefliegender Läsionen verwendet werden. Oft können Operationen sogar in rein endoskopischer Technik durchgeführt werden.

F: Wann und warum verwendet man intraoperative Bildgebung?

A:Zur intraoperativen Bildgebung werden der Ultraschall, die Computer- und Kernspintomographie sowie die Angiographie verwendet. Bei ausgewählten Tumoroperationen ist die intraoperative Kernspintomographie (MRI) hilfreich, um das Ausmass bzw. die Vollständigkeit der Resektion noch während der Operation zu kontrollieren. Eine vollständige Tumorentfernung verlängert bei vielen Hirn- und Schädelbasistumoren das progressionsfreie Überlebenszeit nachweislich und hat daher einen wichtigen Stellenwert bei der Behandlung dieser Erkrankungen.

F: Kann man minimal invasive Techniken auch bei meiner Erkrankung anwenden?

A:Grundsätzlich können minimal invasive Techniken bei jeder neurochirurgischen Erkrankung eingesetzt werden. Einen Überblick finden Sie im Kapitel „Krankheitsbilder“.  Für eine individuelle Auskunft können Sie uns telefonisch und auch persönlich erreichen.

F: Wer trägt die Kosten einer minimal invasiven Behandlung?

A:Grundsätzlich sind die Kosten für eine minimal invasive Behandlung nicht anders als die für herkömmliche Operationen. Die Klinik Hirslanden Zürich ist Zentrumsspital und hat daher derzeit den Auftrag alle Patienten, unabhängig von Ihrer Versicherung, zu behandeln. Zusätzliche Kosten fallen daher in der Regel weder für OKP- noch für VVG-versicherte Patienten an.

Bei Patienten, die nicht in Zürich und ausschliesslich in ihrem Wohnkanton über die obligatorische Krankenversicherung (OKP) versichert sind, können in Abhängigkeit des Wohnkantons kleinere Differenzbeträge auftreten, die vom Patienten selbst zu tragen sind. Gerne erhalten Sie von der Patientendisposition dazu vor einem etwaigen Eingriff entsprechende Inforamtionen.

Bei ausländischen Patienten mit Versicherung ist in jedem Fall eine individuelle Prüfung der Kostenübernahme vor der Aufnahme ins Krankenhaus notwendig. Gerne steht dazu Hirslanden International zur Verfügung.

Für Selbstzahler erstellen wir gerne einen individuellen und zuverlässigen Kostenvoranschlag.

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+41 44 387 28 29

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Wir nehmen nach Erhalt aller notwendigen Daten gerne so schnell wie möglich mit Ihnen Kontakt auf und besprechen alle notwendigen weiteren Schritte.

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